15 Mä

Die Nachschulung – ein Kurs ohne Prüfung

Mit einem Erfahrungsbericht eines Teilnehmers möchten wir unseren Kunden einen Einblick in den Ablauf einer Nachschulung geben.

Junger Mann lenkt Auto

Erfahrungsbericht eines Teilnehmers

Gleichzeitig mit dem Erhalt des Nachschulungsbescheides von der Behörde treten bei Betroffenen häufig auch zahlreiche Fragen zum Ablauf der Nachschulung auf. Mit einem Erfahrungsbericht eines Teilnehmers möchten wir unseren Kunden einen Einblick in den Ablauf einer Nachschulung sowie in die persönlichen Erfahrungen geben, um sie so bestmöglich auf das bevorstehende Ereignis vorzubereiten.

Martin S. aus Liezen (Pkw-Lenker, 20 Jahre):

„Vor einigen Monaten musste ich an einer Nachschulung für verkehrsauffällige Lenker teilnehmen, da ich von der Polizei bei einem riskanten Überhohlmanöver erwischt wurde. Den Bescheid, dass ich an einer Nachschulung teilnehmen muss, bekam ich per Post.

Einige Tage vor der Nachschulung traten verschieden Fragen zum Ablauf der Nachschulung auf, z.B. „Wie wird die Atmosphäre sein?“, „Wie ist es, in einer Gruppe voller Fremden über mein Vergehen zu sprechen?“, „Werden meine Fähigkeiten überprüft?“. Um Antworten auf meine Fragen zu erhalten, informierte ich mich telefonisch beim Service Center der KFV Sicherheit-Service GmbH über den Kurs und den genauen Ablauf. Mir wurde mitgeteilt, dass keine spezielle Vorbereitung für den Kurs notwendig ist und weder Fahrschulwissen abgefragt wird, noch eine Prüfung abgelegt werden muss – das hat mich vorerst beruhigt.

Am ersten Tag des Nachschulungskurses fühlte sich die Situation anfangs etwas ungewohnt an, jedoch verflog dieses Gefühl ziemlich schnell. Überraschenderweise fand der Nachschulungskurs in einer relativ entspannten Atmosphäre statt. Die Teilnehmeranzahl von acht Personen war gerade groß bzw. klein genug, sodass wir uns im Gespräch auch schnell persönlich kennenlernen konnten. 

Zu Beginn des Kurses wurde der Ablauf vom Psychologen, der den Kurs leitete, genau erklärt. Im Kurs diskutierten wir dann über das richtige Verhalten im Straßenverkehr, außerdem setzten wir uns mit den Faktoren, die Verkehrsdelikte begünstigen, auseinander. Auch die persönliche Einstellung zu anderen Verkehrsteilnehmern war Teil unserer Gespräche. Darüber hinaus wurde auch im Detail auf das persönliche Fahrverhalten jedes Einzelnen eingegangen.

Um langfristig vom Nachschulungskurs profitieren zu können, haben wir am Ende des Kurses gemeinsam mit dem Psychologen Strategien entwickelt, um künftig Gefahren sowie das eigene Können besser einschätzen zu lernen.

Mein persönliches Ziel der Nachschulung ist es, das Gelernte positiv für mich zu nutzen, um meinen Führerschein auf Dauer behalten zu können, aber auch, um mich und andere Verkehrsteilnehmer nicht unnötig in Gefahr zu bringen.“

Wir bedanken uns recht herzlich bei Martin für den Erfahrungsbericht zur Nachschulung und wünschen ihm weiterhin eine unfallfreie und straffreie Fahrt!

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